PFZ-Lesejahr 2021

Bücher inspirieren, Bücher bilden, Bücher bereichern unser Leben. Auch durch eine Spende der VR-Bank Rostock haben wir die nötigen Mittel, trotz der Corona-Beschränkungen viel Sinnstiftendes zu tun. Sie dürfen gespannt sein.

Willkommen im PFZ-Lesejahr

Bücher bieten uns die Gelegenheit, unser eigenes Leben zu reflektieren, andere Welten kennenzulernen – und mit anderen Menschen über unsere Leseerlebnisse ins Gespräch zu kommen. Und weil Gespräche über dieses, jenes und uns selbst viel mit unserer Arbeit zu tun haben, haben wir 2021 zum PFZ-Lesejahr erklärt. Es beginnt mit Büchergeschenken für alle Pflegekinder, die uns eine großzügige Spende der Rostocker VR-Bank ermöglicht. In kleinen Filmen erzählen verschiedene PFZ-Mitarbeiter*innen, warum wir uns gerade für diese Bücher entschieden haben. Und wecken so hoffentlich die Lust aufs Lesen. In den Monaten darauf folgen dann regelmäßig weitere Buchtipps, aber auch eine Lesung in der Rostocker Stadtbibliothek, ein Lesewettbewerb und weitere Angebote rund ums Buch. Sie alle sollen dazu beitragen, mit einander ins Gespräch zu kommen. Und über das Schicksal eines literarischen Helden noch intensiver mit dem eigenen in Kontakt zu treten. Das dies bei der Beschäftigung mit ihr geschieht, ist ja das ganz Besondere und besonders Schöne an Literatur.

DIE Lesejahrüberraschung für Euch – Buchgeschenke für Groß und Klein

Dank einer großzügigen Spende der Rostocker VR-Bank ist es uns möglich, alle Pflegekinder in unserem Lesejahr mit ganz persönlichen Buchgeschenken zu überraschen. Hier erzählen wir mehr darüber, um was für Bücher es sich hierbei handelt. Wir freuen uns sehr auf Eure Leseeindrücke und Lieblingszitate!

Für Kinder von 3 bis 6: Brigitte Weninger und Eve Tharlet: „Kind ist Kind“ – Zwei kleine Froschkinder verlieren ihre Eltern und werden ohne grosse Umstände von Mama Maus und ihren fünf Kindern aufgenommen. Alle Tiere der Nachbarschaft helfen mit, die Fröschlein artgerecht zu versorgen und in ihre Gemeinschaft zu integrieren. Brigitte Weninger erzählt vom Umgang der Eltern mit ihren Kindern, von Rechten und Pflichten, vom Ausgrenzen und von der unbedingten Gleichbehandlung aller Kinder. Eve Tharlets Illustrationen begleiten die Geschichte mit farbenfrohen Bildern.

Für Kinder von 7 bis 10: Luis Sepúlveda:  „Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“: Die beste Mami der Welt! Der gutmütige Kater Zorbas gibt einer sterbenden Möwe das Versprechen, ihr Ei auszubrüten, das Möwenküken großzuziehen und ihm das Fliegen beizubringen. Allein würde Kater Zorbas das nie schaffen. Aber seine Freunde, die Hamburger Hafenkatzen, stehen ihm mit Rat und Tat zur Seite. Die kleine Möwe schlüpft und wächst und gedeiht. Nur das Fliegenlernen will nicht so richtig klappen …

Für Kinder von 11 bis 13: Gil Lewis: „Ein Zuhause für immer“: Wenn das Jugendamt vorbeikommt, räumt Scarlet die ganze Wohnung auf – nur ihr eigenes Zimmer macht sie unordentlich, damit es authentischer wirkt. Und auch sonst führt Scarlet kein normales Teenagerleben. Sie kümmert sich um ihren autistischen Bruder Red, für den sie die einzige Bezugsperson ist. Das geht so lange gut, bis ihre Mutter mit einer Zigarette in der Hand einschläft. Zwar werden alle aus der brennenden Wohnung gerettet, doch nun werden die Geschwister getrennt. Scarlet kommt in eine liebevolle Pflegefamilie. Aber wo ist Red? Scarlet weiß genau, dass ihr Bruder ohne sie verloren ist.

Für Jugendliche: Nina LaCour: „Alles okay“: Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.

Mitglieder unseres PFZ-Teams für Euch in die Bücher „hineingeschnuppert“ – hier unsere Lesetipps für Euch:

„Kind ist Kind“ – Regina Schreglmann erzählt Euch mehr über das Buch
„Wie der Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“ – Claudia Strübing darüber, warum sie das Buch so mag

Unser Lesetipp des Monats April

Kristina Koebe vom PFZ-Team erzählt Euch, warum sie das Buch „Sonntagskind“ von Gudrun Mebes so gern gelesen hat und Euch wärmstens empfehlen kann:

Unser Lesetipp des Monats März

Kai Schlarbaum vom PFZ-Team hat für Euch und uns das zauberhafte Buch „Wie man den Wind aufhält“ gelesen. Hier seine Leseempfehlung für alle Interessierten:

Die Grußbotschaft des PFZ-Teams zur Eröffnung des Lesejahrs 2021


Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei der Rostocker VR-Bank für die Ermöglichung unseres PFZ-Lesejahres.

„Geborgenheit und Unterstützung, dass wünschen wir allen Kindern. Einen geschützten Ort innerhalb einer Familie zu haben, spielt dafür eine wichtige Rolle. Das Familie aber längst nicht mehr allein dem klassischen Rollenbild entspricht, ist uns bereits aus dem Alltag vertraut. Etwas ganz Besonderes ist es aber, wenn die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Pflegeeltern und einem Helfernetzwerk dies für Kinder ermöglicht. Wir sind stolz darauf, durch unsere gemeinsamen Projekte nun schon seit einigen Jahren ein kleines Stück dazuzugehören. Von Herzen freuen wir uns in diesen Jahr über die Verwirklichung des Bücherprojektes und wünschen (allen) beim Lesen eine wunderschöne, phantasiereiche gemeinsame Zeit – ganz ohne Zeitdruck, Handy und Computer.“  Axel Neubert, Vorstandsmitglied der Rostocker VR-Bank.