Veranstaltungen 2026

Liebe Pflegefamilien, liebe Eltern und Interessierte,

wir möchten Sie heute kurz darüber informieren, dass sich die Fertigstellung unseres Veranstaltungskalenders des Pflege-Familien-Zentrums leider etwas verzögert. Aktuell brauchen interne Abstimmungen mehr Zeit als ursprünglich geplant. Das bedauern wir sehr – besonders, weil wir wissen, wie hilfreich der Kalender für Ihre Planungen ist und dass viele von Ihnen bereits darauf warten.

Seien Sie versichert: Wir arbeiten engagiert daran, den Kalender so bald wie möglich für Sie bereitzustellen. Bis dahin informieren wir Sie weiterhin zuverlässig über unsere Webseite und zusätzlich per E-Mail über anstehende Veranstaltungen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihre Geduld und Ihr Vertrauen.

Herzliche Grüße
Ihr PFZ-Team






Jeden 1. Dienstag im Monat: Infoabend im Pflege-Familien-Zentrum

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 17:30 Uhr, veranstalten wir einen Infoabend bei uns im Pflege-Familien-Zentrum. Egal ob Sie bereits überlegt haben Pflegeeltern zu werden oder einfach nur neugierig sind und mehr darüber erfahren wollen. Alle sind herzlich Willkommen.

Wir freuen uns auf Sie!

Nächste Termine:

Dienstag, 3. Februar

Dienstag, 3. März

Dienstag, 7. April

Dienstag, 5. Mai

Dienstag, 2. Juni


Infoabend am 13. Januar 2026 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Rostock

Der Abend ist für alle gedacht, die sich interessieren, weil sie selbst Pflegefamilie werden wollen. Aber auch für alle, die mehr darüber erfahren möchten, weil es vielleicht im Bekanntenkreis oder im Kita- und Schulalltag Pflegekinder gibt. So oder so, bei uns sind Sie dann richtig.


Alljährliche Adventsfeier für Pflegefamilien in Rostock

Am Montag, den 8. Dezember durften wir mit vielen wunderbaren Pflegefamilien einen ganz besonderen Adventsnachmittag in der Christuskirche feiern – organisiert vom Pflege-Familien-Zentrum. ❤️🎄

Zu Beginn hat unser PFZ-Team mit „In der Weihnachtsbäckerei“ für eine fröhliche Einstimmung gesorgt. Danach ging es mit einem liebevoll gestalteten Bilderbuch-Theater sowie Kaffee & Kuchen gemütlich weiter. ☕🍰

Ein weiteres Highlight war die musikalische Begleitung durch den „WerkstattChor“ aus Rostock, der uns mit einem unterhaltsamen Programm verzaubert hat. Und natürlich durfte auch der Nikolaus nicht fehlen – mit Schokolade für alle Kinder! 🎅🍫

Die kleinen Gäste konnten zudem kreativ werden: Buttons gestalten, Kekshäuschen bauen und Windlichter verzieren – lauter funkelnde Momente voller Freude. ✂️🏠🕯️

Danke an alle Familien, die diesen Nachmittag so besonders gemacht haben. Ihr schenkt Wärme, Halt und Liebe – jeden Tag. ❤️✨


Rückblick auf unseren Fachtag: „Der Blick in die Glaskugel – oder wie Perspektivklärung gelingen kann“

Ein Tag der berührte, aufrüttelte, sensibilisierte – und trotz Schneechaos richtig „cool“ war.

Am 24. November 2025 war es soweit: Pflegeeltern, Pflegekinder, Fachkräfte, Studierende und Interessierte kamen im Familienkompetenzzentrum des ASB in Rostock zusammen, um sich einem Thema zu widmen, das im Pflegekinderwesen zu den sensibelsten und gleichzeitig wichtigsten gehört: der Perspektivplanung. Schon der Titel des Fachtags „Das Ding mit der Glaskugel … oder wie Perspektivplanung gelingen kann“ machte deutlich: Hier geht es um Zukunft, um Sicherheit, um gemeinsame Verantwortung und darum, wie wir Wege für Kinder gestalten können, die Orientierung und Halt brauchen.

Perspektivklärung – ein hochaktuelles Thema Schon in der Begrüßung durch die Abteilungsleiterin des ASD Rostock May-Britt Hörner wurde spürbar: Perspektivplanung bewegt fachlich, rechtlich und emotional. Kinder brauchen Sicherheit. Pflegefamilien und Eltern brauchen Orientierung. Fachkräfte benötigen Ressourcen, Zeit und klare Verfahren. Bundesweit befassen sich die Fachkräfte mit den gesetzlichen und fachlichen Vorgaben der Perspektivklärung im und unser Fachtag schließt an die bundesweiten Diskurse an. Die Keynote von Elke Kuch (Pflegekinderdienst der Stadt Leipzig) bot Klarheit, Erfahrung und fachliche Impulse. Sie zeigte eindrücklich, wie herausfordernd es ist, Perspektiven für fremduntergebrachte Kinder zu gestalten und wie essenziell Stabilität, Entwicklungsbedarfe und multiprofessionelle Zusammenarbeit dabei sind.

Multiprofessionelle Workshops: Vielfalt, Beteiligung und echter Austausch In sechs Workshops vertieften die Teilnehmenden zentrale Themen der Perspektivplanung, darunter:

  • Perspektivklärung aus Sicht junger Menschen (Grit Gaida (PFZ), Anne Beitz (PKD) & Jugendliche)
  • „Bleibe ich hier?“ – Gespräche mit Kindern & Jugendlichen (Susann Huth, Fachbereichsleitung Kindertagesstätten und Erziehungsstellen ASB)
  • „Was kommt als Nächstes?“ – Perspektivklärung im Zusammenspiel von Jugendhilfe, Familien und Fachpraxis (Uta Harbarg, Susanne Ebeling ASD Rostock)
  • „Hör mir zu!“ – Kinderrechte in der Perspektivklärung von Pflegeverhältnissen (Maike Nadar & Anna Bahr Transferzentrum Kinderrechte & Kinderschutz MV)
  • Traumapädagogik im Alltag – Sicherheit, Bindung & Perspektiven für Pflegekinder (Sabine Buch-Karcisky, Systemisch Beraterin & Traumafachberaterin)
  • Perspektivplanung bei Pflegekindern – fachliche Vertiefung (Elke Kuch, PKD Leipzig)

Einblicke ins Leben: Gespräch mit Steven

Ein besonderer Höhepunkt war das Gespräch mit Steven, der als Pflegekind sehr persönliche Einblicke in seine Erfahrungen gab. Mit beeindruckender Offenheit sprach er darüber, wie er Beteiligung erlebt hat, welche Unsicherheiten ihn begleitet haben und warum ihm der respektvolle Blick auf Fachkräfte so wichtig ist.

Seine Worte berührten, machten Mut und machten deutlich: Gute Perspektivplanung braucht echte Beteiligung, gelebte Kinderrechte und stabile Beziehungen.

Diese Mischung aus fachlicher Reflexion, Erfahrungswissen und kindzentrierter Perspektive machte die Workshops und den Tag insgesamt besonders wertvoll.

Ein Tag voller Eindrücke und Erkenntnisse In der gemeinsamen Auswertung wurde sichtbar, dass viele Teilnehmende Impulse mitnahmen, die nachwirken. Fragen, die größer geworden sind, Erkenntnisse, die Mut machen, und konkrete Anregungen die schon morgen den Hilfeprozess bereichern können.

Was bleibt? Dieser Fachtag hat gezeigt:

  • Perspektivplanung gelingt nicht allein – sie gelingt gemeinsam.
  • Beteiligung ist kein Extra – sie ist zentral.
  • Kinderrechte sind handlungsleitend.
  • Traumasensibilität, Beziehung und Klarheit gehören zusammen.

Und (!): Pflegekinder selbst sind Expert:innen ihrer eigenen Lebenswege. Ihre Beteiligung in Workshops, Organisation und inhaltlicher Gestaltung war ein echter Gewinn und ein Beispiel dafür, wie moderne Kinder- und Jugendhilfe aussehen kann.

Ein herzliches Dankeschön

Wir danken allen Pflegeeltern, Kindern und Jugendlichen, Fachkräften, Referent:innen und Workshopleitungen für ihr Engagement, ihre Offenheit und die Bereitschaft, diesen Tag mitzugestalten.

Es war ein Fachtag, der berührte, aufrüttelte, konstruktiv war – und eben auch richtig „cool“.

Anna Bahr vom Transferzentrum der Universität Rostock


„Nowhere special“

Anlässlich des Welthospiztages am 12.10.2025 waren wir als Teil des Netzwerkes für Rostock zur Nachbesprechung des Films „Nowhere special“ eingeladen. Gemeinsam haben wir darüber informiert, an wen sich Eltern und Angehörige in Rostock wenden können, welche Angebote es in schweren Momenten des Abschiednehmens gibt und was Angehörige in so einer Lebenssituation benötigen.


Dankeschön

Am 8.10.2025 hatten wir ganz herzlichen Besuch und wurden mit einer Spende für unsere Zirkuswoche in den nächsten Sommerferien überrascht. Wir freuen uns riesig über diese Aufmerksamkeit und danken all denen, die mit gespendet haben. Das Geld wird den Kindern zugutekommen, die am Zirkuskurs teilnehmen. Vielen lieben Dank.


Rostock ist bunt

… und Rostocker Familien auch. Wir waren dabei, als sich am 13. September 2025 verschiedene Vereine und Mitarbeitende der Stadtverwaltung im IGA Park zusammenfanden. Mit den vielen Angeboten sollte deutlich werden, dass wir eine sehr vielfältige und bunte Stadt sind. Die Kinder und ihre Familien konnten auch an unserem Stand mehr über die Situation von Pflegekindern erfahren. Besondere Aufmerksamkeit erregte unsere Galerie berühmter Pflegekinder. Und für die Bastelfreudigen gab es künstlerisch verzierte Steine mit Perlenschmuck und Grußbotschaften.
Es hat uns Spaß gemacht und vielleicht treffen wir ja den ein oder anderen Interessierten beim nächsten Infoabend im Pflege-Familien-Zentrum: Wie immer, jeden 1. Dienstag im Monat.


Klöncafé: Ausflug in den Rhododendronpark Graal Müritz

Zweites Klöncafé 2025 – Natur, Austausch und Sonne

Bei herrlichem Wetter fand das zweite Klöncafé in diesem Jahr statt – dieses Mal im wunderschönen Rhododendronpark in Graal-Müritz. Umgeben von blühender Natur haben wir die gemeinsame Zeit sehr genossen. Es gab viele nette Gespräche, Raum für Austausch und ein herzliches Miteinander. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden für diesen gelungenen Tag!

💡 Was ist das Klöncafé?
Das Klöncafé ist ein geschützter Raum für Verwandtenpflegende. Hier können Sie sich in entspannter Atmosphäre mit anderen Menschen in ähnlicher Situation sowie mit uns Fachkräften austauschen, inspirieren lassen und Kraft schöpfen. Begegnung, Verständnis und Unterstützung stehen im Mittelpunkt.


Interview mit einer Pflegemutter aus Rostock – seit 11 Jahren mit zwei Dauerpflegekindern

Ein Gespräch über Verantwortung, Liebe & das Leben mit Pflegekindern

Warum haben Sie sich entschieden, Pflegekinder aufzunehmen?
Ich war damals noch verheiratet, wir hatten eine schöne Wohnung, sind viel unterwegs gewesen, einen guten Job – und doch fehlte etwas. Da ich aus der Vergangenheit mit meinem Ziehkind schon mit dem Thema Pflegekind und Pflegeeltern Berührungen hatte, empfanden wir das als gute Wahl. Vor der eigenen Schwangerschaft waren die Ängste zu groß, und Adoption haben wir ausgeschlossen, denn für uns war wichtig, dass ein Kind weiß, woher es kommt.

Erinnern Sie sich an das erste Pflegekind?
Ja, ich erinnere mich noch ganz genau. Ich war super aufgeregt und nervös, aber hatte auch riesen Respekt, dem gerecht zu werden, denn es ist eine sehr große Verantwortung, die man da übernimmt. Aber das Spüren der Freude war wirklich riesig.

Wie verändert sich der Alltag mit Pflegekindern?
Ein Kind verändert das eigene Leben komplett – mehr zum Positiven als zum Negativen. Lachende, strahlende Kinderaugen geben so viel Energie und Kraft, da werden die negativen Sachen zu kleineren Hürden.

Was brauchen Pflegekinder am meisten?
Ganz viel Liebe, Geborgenheit, Stabilität, Wärme und Sicherheit. Umso klarer alle Beteiligten sind, umso weniger Unsicherheiten gibt es beim Kind.

Was wünschen Sie sich von der Gesellschaft?
Loyalität, Akzeptanz, Verständnis, Anerkennung, mehr miteinander statt gegeneinander. Denn jeder einzelne Mensch hat sein Päckchen zu tragen – gemeinsam sind wir stark.

Was raten Sie Menschen, die ein Pflegekind aufnehmen wollen?
Wer ganz viel Liebe im Herzen hat, sollte es auf jeden Fall machen – es ist eine Bereicherung fürs Leben.


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Vielleicht denken auch Sie darüber nach, selbst Pflegeeltern zu werden. Jeden 1. Dienstag im Monat bieten wir Infoabende im Pflege-Familien-Zentrum an. Schauen Sie vorbei und erfahren Sie mehr über diese wundervolle Aufgabe!


Empfehlung: „7 Tage unter Systemsprengern“ – Eine sehenswerte Reportage


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Wie geht man mit Kindern um, die häufig als „Systemsprenger“ abgestempelt werden – Kindern, die in vielen Einrichtungen anecken, weitergereicht werden und scheinbar nirgendwo „hineinpassen“?
Die Reportage „7 Tage unter Systemsprengern“ begleitet eine Woche lang das Leben in einer Familiengruppe im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Wetzlar. Hier sollen Kinder zur Ruhe kommen, die zuvor zahlreiche Stationen im Jugendhilfesystem durchlaufen haben: Pflegefamilien, Wohngruppen, Heime.
Die Reporter*innen tauchen sensibel in den Alltag der Kinder und Betreuenden ein – ohne zu urteilen, aber mit spürbarem Respekt. Entstanden ist ein intensiver, ehrlicher Einblick in die Herausforderungen und kleinen Fortschritte, die dieser besondere Alltag mit sich bringt.

Als Pflege-Familien-Zentrum erleben wir selbst, wie komplex die Bedürfnisse mancher Kinder sind, die wir begleiten. Diese Doku verdeutlicht auf berührende Weise, warum Beziehung, Geduld und Verlässlichkeit so entscheidend sind – besonders bei Kindern, die allzu oft aufgegeben wurden.

Unsere Empfehlung: Unbedingt anschauen – für alle, die mit Pflegekindern arbeiten oder sich für Kinder in herausfordernden Lebenslagen interessieren.


Interview mit Rostocker Pflegeeltern in der Ostseezeitung

Ein großes Dankeschön an die Ostsee-Zeitung für diesen Beitrag – und von Herzen Danke an die Familie, die mit so viel Offenheit und Vertrauen Einblick in ihr Leben als Pflegefamilie gegeben hat.

Solche Geschichten sind von unschätzbarem Wert. Sie berühren, sie klären auf – und sie machen sichtbar, was es bedeutet, einem Kind Geborgenheit und neue Perspektiven zu schenken.

Es ist wichtig, dass Pflegefamilien eine Stimme in der Öffentlichkeit bekommen. Denn nur so können Vorurteile abgebaut, Verständnis gefördert und vielleicht auch andere Menschen ermutigt werden, selbst diesen besonderen Weg zu gehen.


Tag der offenen Tür am 07. April 2025

Am 7. April 2025 laden wir Sie herzlich ein, etwas über die Pflegekinderhilfe in Rostock zu erfahren. Von 10-18 Uhr öffnen wir unsere Türen an unseren beiden Standorten.

Ob als Pflegefamilie, Fachkraft oder interessierte Bürger*innen – jede*r kann dazu beitragen, dass Kinder, die vorübergehend oder länger nicht mit ihren Eltern leben, eine sichere und liebevolle Umgebung finden.

Freuen Sie sich auf spannende Einblicke und informative Gespräche, bei denen wir über unsere Arbeit, Herausforderungen und Erfolge berichten. Nutzen Sie die Gelegenheit, unser Team und andere engagierte Menschen kennenzulernen, Fragen zu stellen oder sich unverbindlich zu informieren. Verweilen Sie gern bei einer Tasse Kaffee und tauschen Sie sich auch mit anderen Gästen aus. Am Nachmittag werden wir Pflegefamilien Dank einer Spende der VR Bank Mecklenburg ein Dankeschön überreichen. Für die Kinder halten wir kleine Spiel- und Bastelangebote bereit.

Sie sind herzlich willkommen und wir freuen uns auf Ihr Kommen! Pflegekinder leben mit mehr als einer Familie, die sie begleiten…

Programm-Highlights:

🕙 10:00 – 11:30 Uhr (Kröpeliner Str. 16)

📌 Was leistet ein Pflegekinderdienst?

  • Einblicke in die Pflegekinderhilfe

🕐 13:00 – 14:30 Uhr (Richard-Wagner-Str. 15)

📌 Wie kann Verwandten- und Netzwerkpflege gelingen?

  • Austausch über die Arbeitsbereiche, Kinderschutz und die Zusammenarbeit mit Pflegefamilien

🕒 15:00 – 18:00 Uhr (Kröpeliner Str. 16 & Richard-Wagner-Str. 15)

  • Café-Angebot an beiden Standorten
  • Bastel- und Spielangebote für Kinder

📍 In der Richard-Wagner-Str. 15

  • Austausch über Careleaver und die Beteiligung von Pflegekindern

📍 In der Kröpeliner Str. 16

  • Gespräche zu Eltern-Begleitung und -Beteiligung sowie zur Bereitschafts- und Kurzzeitpflege

Jetzt anmelden: Neuer Vorbereitungskurs für Pflegeeltern startet!

Ein neuer Weg beginnt – Vorbereitungskurs für Pflegeeltern

Ein Pflegekind aufzunehmen, ist eine bedeutende Entscheidung – voller Möglichkeiten, Herausforderungen und bereichernder Momente. Unser Vorbereitungskurs unterstützt Sie dabei, diesen Weg mit Klarheit und Zuversicht zu gehen.

Im Kurs erhalten Sie nicht nur wichtiges Wissen über die Pflegekinderhilfe, sondern auch die Möglichkeit, Ihre eigenen Stärken zu entdecken, mögliche Zweifel zu reflektieren und Orientierung zu finden. Begleitet von erfahrenen Pflegeeltern und Fachkräften, lernen Sie Schritt für Schritt, was es bedeutet, einem Kind ein liebevolles Zuhause zu schenken.

Möchten Sie mehr erfahren?
Besuchen Sie unseren Infoabend am 4. Februar, um Details über den Kurs und den Ablauf zu erfahren. Alternativ stehen wir Ihnen gerne für ein persönliches Infogespräch zur Verfügung.

Sie können uns gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

📞 0381 87736210
✉️ pflege-familien-zentrum@caritas-im-norden.de

Wir freuen uns darauf, Sie auf diesem besonderen Weg begleiten zu dürfen!




Wir wünschen ein gesundes & erfülltes neues Jahr

Neues Jahr. Neue Chancen. Gleiche Mission!

Ein herzliches Dankeschön nochmal an alle, die unsere Arbeit 2024 unterstützt haben.

Gemeinsam schaffen wir auch 2025 Räume für sichere, liebevolle und stabile Lebenswelten.

Lasst uns weiterhin Brücken bauen – für eine Zukunft, die jedes Kind verdient.

Das Pflege-Familien-Zentrum wünscht ein gesundes und erfülltes neues Jahr!

#Pflegekinderhilfe #Neujahrsgruß #GemeinsamFürKinder


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Lohro Stadtteilradio Südstadt Biestow

Das Pflege-Familien-Zentrum war zu Gast beim Lohro Stadtteilradio Südstadt/ Biestow. Wir konnten ein wenig über unsere Arbeit berichten und über die Pflegekinderhilfe im Allgemeinen. Dabei wurden wir von einer Pflegemama unterstützt, die uns alle auf eine emotionale Reise mitgenommen hat.

In der zweiten Folge wurden wir von einem Jugendlichen unterstützt, der selbst in einer Pflegefamilie aufgewachsen ist. Vielen Dank für deinen Mut und deine Bereitschaft mit uns darüber zu reden und danke für deine schönen Worte.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten!

Reinhören lohnt sich!

https://media.lohro.de/recordings/6378

https://media.lohro.de/broadcasts/111504


Das PFZ sagt Danke für die Spende der Rostocker Stadtwerke

Unsere Kollegin war letzte Woche zu Gast bei der Spendenvergabe der Rostocker Stadtwerke.

Wir freuen uns riesig über die Spende! Mit diesem Beitrag können wir die neuen Begegnungsräume in unserem Standort in der Richard-Wagner-Straße für unsere Familien gestalten.

Vielen lieben Dank vom gesamten Team! 🙂


„Pflegekinder aktiv beteiligen!“

Im Rahmen unseres diesjährigen Fachtags „Pflegekinder aktiv beteiligen“ ist dieses tolle Schaubild entstanden und wir danken dem Illustrator Florian Kasch für diese schöne und inspirierende Ergebnis und die nette Zusammenarbeit.

Es stellt die Ergebnisse des Fachtags dar und veranschaulicht die Wünsche und Forderungen der Kinder & Jugendlichen.

Weitere Informationen und Ergebnisse zu unserem Fachtag finden Sie unter folgenden Link:

https://padlet.com/widuckelsusann/fachtag-des-das-kind-im-blick-pflege-familien-zentrums-pfleg-jy8628n4gbsyjh72/wish/PR3NWxb0RxYyQb0O

Wir hoffen, dass es Sie inspiriert und unterstützt.


Südstern Ausgabe 50

Wir sind in der aktuellen Ausgabe des Südsterns.

Wenn Sie neugierig geworden sind, dann besuchen Sie uns gerne bei unserem Infoabend am 28. November im SBZ Südstadt „Heizhaus“ um 19 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Und vielen Dank an das Team des Südsterns für die Unterstützung!


Rückblick und Zusammenfassung des Fachtags „Pflegekinder aktiv beteiligen“ (16.09.2024)

Liebe Netzwerkpartner*innen,

am 16.09.2024 fand unser Fachtag „Pflegekinder aktiv beteiligen“ in Rostock statt, den wir gemeinsam mit Anna Kücking vom Kompetenzzentrum Pflegekinder Berlin und vier engagierten Jugendlichen aus Rostock, die in Pflegefamilien aufgewachsen sind, gestalten durften.

Es war ein bereichernder Tag, an dem viele wertvolle Impulse und Perspektiven zusammengetragen wurden. Besonders die persönlichen Erfahrungsberichte der Jugendlichen haben tiefe Einblicke in die Bedeutung von Partizipation und Mitbestimmung im Leben von Pflegekindern gegeben.

Um die Ergebnisse des Tages festzuhalten und die Inspirationen weiterzutragen, haben wir ein Padlet erstellt. Dieses bietet eine übersichtliche Zusammenfassung des Fachtags und zeigt die vielfältigen Anregungen, die aus den Diskussionen und Beiträgen entstanden sind.

Das Padlet steht Ihnen hier zur Verfügung:

https://padlet.com/widuckelsusann/fachtag-des-das-kind-im-blick-pflege-familien-zentrums-pfleg-jy8628n4gbsyjh72

Wir hoffen, dass es Sie inspiriert und in Ihrer Arbeit unterstützt!

Herzliche Grüße,

„Das Kind im Blick“ – Pflege-Familien-Zentrum


Wir feiern das 35-jährige Dienstjubiläum von unserer Kollegin Annegrit Beumer



Rückblick Theaterprojekt

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Meet & Greet mit Florian Künstler

Wir sagen Danke, Danke, Danke für diese tolle Gelegenheit und die schönen Erinnerungen, die dabei entstanden sind!

Worum geht´s?

Wer kennt nicht “Kleiner Fingerschwur” von Florian Künstler?

Viele Pflegeeltern und -kids aus Rostock sind begeisterte Zuhörer*innen seiner Musik und beeindruckt von seiner Geschichte und seinem Lebensweg als Pflegekind. Als sie erfahren haben, dass er ein Konzert in Rostock spielt war die Freude groß. Trotz des knappen Zeitplans hat Florian Künstler ein Meet & Greet für Pflegeeltern und kleine & große Pflegekinder möglich gemacht. Dabei hatten sie die Möglichkeit Florian Künstler zu treffen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Dafür möchten wir uns bedanken! Für viele unserer Pflegefamilien war dies ein unvergessliches und emotionales Erlebnis. Das ist nicht selbstverständlich und wir wissen es sehr zu schätzen.

„Also ich fand es echt gut, er ist halt einfach auf dem Teppich geblieben und nicht so abgehoben wie manch andere. Für… war es sehr aufregend, er hat zu Hause noch davon erzählt und Kleiner-Fingerschwur ist sein Song. Das verbindet er mit uns, weil wir das auch immer machen.“

„Wirklich ein sympathischer Künstler (Sänger, Mensch), authentisch, bodenständig. Vielen Dank, dass so ein Treffen möglich war, ist nicht selbstverständlich… Solche Songs kann man, glaub ich, nur schreiben, wenn man selbst sowas wie in diesem Fall Pflegschaft mit allem, was davor und danach kam, erlebt hat… Beim Song „Lächeln“ hat unsere Tochter beim Konzert geweint… und heute lief ganz laut im Bad „Tausende mehr“.”


Schiffsfahrt gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

Anlässlich der Rostocker Hanse Sail erhielten Pflegeeltern aus Rostock eine Einladung zu einer Schiffsfahrt gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und dem Sozialsenator Steffen Bockhahn.

Diese Veranstaltung sollte die Möglichkeit geben, in den Austausch zu kommen, eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen und das Engagement der Pflegeeltern zu würdigen.

“Es war ein toller Segeltörn mit super Musik von Strandfunk, guten Gesprächen mit altbekannten und uns neuen Pflegeeltern sowie natürlich OBin Kröger und Sozialsenator Bockhahn. Das Wetter machte die Sache nur spannender, uns hat der Tag sehr gut gefallen.”

“Wir haben uns sehr über die Einladung der Oberbürgermeisterin gefreut. Es war ein schöner Segeltörn und auch der „flüssige Sonnenschein“ konnte uns das tolle Erlebnis nicht trüben. Vielen Dank für die wertvollen Gespräche, das Lachen und die Zeit für und mit uns.“

“Es war eine schöne Veranstaltung, um die anderen Pflegeeltern kennen zu lernen. Für viele von uns war es schön, gesehen und gewürdigt zu werden.”


Rückblick PFZ Januar-Juli 2024

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https://youtu.be/WmnJTS-WMPI

Radio Lohro Beitrag über das Zirkusprojekt in den Sommerferien

In der Zirkussommerferienwoche gemeinsam mit Circus Fantasia hatten 15 Pflegekinder die Möglichkeit, artistische Künste wie Stelzenlaufen und Akrobatik zu erlernen.

Die aufregende und bunte Woche endete mit einer tollen Abschlussveranstaltung, bei der die Kinder stolz ihr neu erworbenes Können zeigten. Der tosende Applaus der Pflegeeltern und Eltern belohnte ihren Einsatz.

Lohroredakteur Birger war am 26. Juli beim Abschluss der Zirkuswoche mit dabei und hat in einem kleinen Radiobeitrag einen Einblick in das Zirkusprojekt gegeben.

Hört es euch an 🙂

https://media.lohro.de/recordings/5909

Wir bedanken uns bei Radio Lohro und den Mitarbeitenden des PFZ´s und Circus Fantasia, die diese aufregende Woche begleitet und unterstützt haben.


Interview mit Familieninfo-MV

Wir danken Familieninfo-MV für die Zusammenarbeit und das Interview.

In diesem Blogartikel lernen Sie die Arbeit des Pflege-Familien-Zentrums Rostock kennen. Was gehört alles zu den Aufgaben bzw. Arbeitsschwerpunkten? Wie wird man eine Pflegefamilie? Wie läuft die Vermittlung eines Pflegekindes?

Unter folgendem Link können Sie das Interview nachlesen:


Fachtag: „Pflegekinder aktiv beteiligen“

16.09.2024, 9-14:30 Uhr, IN VIA Rostock – Danziger Str. 45 d, 18107 Rostock


Save the Date 08.07.24

Bildungsangebot für Pflegeeltern: „Biografiearbeit mit Pflegekinder“


Das war unser Sommerfest 2024!

Rückblick auf das Sommerfest 2024 für Pflegefamilien

Am 21.06.24 fand das alljährliche Sommerfest des „Das Kind im Blick“- Pflege-Familien-Zentrum statt, das trotz des regnerischen Wetters ein voller Erfolg war. Das Fest stand unter dem Motto des Dschungels, dass die Kinder voraus entscheiden durften. Mit insgesamt 160 Gästen und 25 Mitarbeitenden, Helfenden und Akteur*innen war es die bisher höchste Besucher*innenanzahl, die wir bei einem Sommerfest begrüßen durften.

Ein Nachmittag voller Spaß und Aktivitäten

Das Sommerfest bot eine Vielzahl an Aktivitäten und Attraktionen, bei denen unsere kleinen Gäste besonders viel Spaß hatten. Besonders beliebt bei den Kindern waren die Bastelangebote und das Kinderschminken, bei dem sich sie in ihre liebsten Superheld*innen verwandeln konnten.

Die Hüpfburg und der Hula-Hoop Spielplatz sorgten für ausgelassenen Bewegungsspaß, während das Glücksrad zahlreiche spannende Preise bereithielt. Auch wenn die Sonne sich eher schüchtern zeigte, erhellte das Lachyoga unser Gemüt. Ein weiteres Highlight war der kleine Zirkus, der mit viel Humor die Besucher*innen begrüßte.

Kulinarische Genüsse und musikalische Unterhaltung

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Das reichhaltige Mitbringbuffet ließ keine Wünsche offen. Besonders beliebt waren die erfrischenden Mocktails von FAS(T)D-perfekt Rostock und das Eis, das selbst bei regnerischen Wetter die Gäste verwöhnte.

Musikalisch untermalt wurde der Nachmittag von Leon Zeug, der mit fröhlichen Klängen für gute Stimmung sorgte und gemeinsam mit den Kindern musizierte.

Ein großes Dankeschön gilt den engagierten Mitarbeitenden, Helfenden und einzelnen Akteur*innen und an alle Pflegefamilien für eure unermüdliche Fürsorge und Hingabe.

Wir freuen uns auf das nächste Sommerfest!


# WIRLAUFENFÜR Caspar, David & Frieda

Wir möchten uns bei allen Pflegeeinrichtungen und Pflegeeltern für Warmherzigkeit, Offenheit und dem Meistern von Herausforderungen im Alltag bedanken, indem wir Kindern beziehungsweise Jugendlichen aus Pflegefamilien eine ganz besondere Freude machen wollen.

KUNSTSTIPENDIUM FÜR PFLEGEKINDER

WERK3 schenkt Kindern, die bei Pflegeeltern aufwachsen, ein Stipendium an der Kunst.Schule.Rostock. in der FRIEDA23.

Hier können sie in einem Kurs ihrer Wahl ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und Visionen entfalten. Insbesondere werden Kreativität, Fantasie, künstlerischer Ausdruck und handwerkliche Fähigkeiten gefördert und vielleicht die Kunst von Morgen geboren.

Weitere Infos unter: https://lauf.werk3.de/

Wir bedanken uns für diese tolle Aktion und Zusammenarbeit!


Einladung zum Sommerfest 2024


Rostock braucht Bereitschaftspflegeeltern

https://www.nordkurier.de/regional/rostock/notsituation-rostock-braucht-dringend-bereitschaftspflegeeltern-2463235

Vielen Dank an Jens Griesbach für den Beitrag im Nordkurier.

Menschen, die sich vorstellen können, die Aufgabe von Bereitschaftspflegeeltern oder auch Pflegeeltern zu übernehmen, finden nähere Informationen zum Thema auf unserer Webseite. Zudem steht das Pflege-Familien-Zentrum für ein Gespräch über die Einzelheiten und für all Ihre Fragen zur Verfügung:

Telefon 0381/8773 6217,

E-Mail pflege-familien-zentrum@caritas-im-norden.de.


Wir sagen Danke!

Am 17. April 2024 haben wir „Danke“ gesagt.

Allen Pflegefamilien gilt unsere Anerkennung und unser Dank. Die Rostocker Jugendamtsleiterin Miriam Pilz, der Regionalleiter der Caritas Andreas Meindl und Cornelia Mai vom Pflegeelternverein Rolive waren gekommen, um das Engagement von Pflegefamilien zu würdigen, die 2023 einem Kind ein Zuhause gaben. Die Mitarbeiter*innen des Pflege-Familien-Zentrums haben für das leibliche Wohl gesorgt und die musikalische Umrahmung kam von den FREITAKS.

Viele herzliche Begegnungen wünschen wir den Pflegefamilien auf Ihrem weiteren Weg.

Ihr Pflege-Familien-Zentrum

P.S.: Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an Sarah Schüler für diese Pressemitteilung.

https://rathaus.rostock.de/de/rathaus/aktuelles_medien/hilfe_in_schwierigen_lebenslagen_rostocker_pflegefamilien_nahmen_2023_insgesamt_24_kinder_neu_auf/353763




Rückblick „Jugendhilfe nachgefragt!“

Wenn Pflegekinder das Gefühl bekommen, dass über ihren Kopf hinweg entschieden wird, dann stimmt etwas nicht. Deshalb gibt es ein Gesetz, dass Partizipation, also Beteiligung, vorsieht. Um diese Beteiligung gut im Alltag der Pflegekinder und der für sie verantwortlichen Fachkräfte zu verankern, wirkt das Pflege-Familien-Zentrum seit dem Frühjahr 2022 am Projekt „Jugendhilfe nachgefragt!“ mit.

Das Projekt wurde vom Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. ins Leben gerufen und durch die AktionMensch gefördert. Hier ging es darum, mit Pflegekindern von heute die Weichen für ein gutes Morgen zu stellen. Das Kompetenzzentrum kooperierte in diesem Projekt mit fünf freien Trägern der Pflegekinderhilfe und wir waren einer davon.

Das Projekt hatte zum Ziel, die beteiligten Pflegekinder und Careleaver*innen darin zu bestärken, dass sie sich, wie im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (2021) betont, als eigenständige Subjekte und Zentrum der Hilfeplanung wahrnehmen. Es hat ihnen die Möglichkeit gegeben, einen Blick hinter die Kulissen der oftmals als undurchsichtig wahrgenommenen Institution der Jugendhilfe zu werfen.

25 Pflegekinder und Careleaver*innen zwischen 12 und 27 Jahren erarbeiteten in pädagogisch begleiteten Workshops ihre Fragen bezüglich unbeleuchteter Felder der Jugendhilfe heraus und entwickelten ein Konzept für fünf Praxisbesuche bei Vertreterinnen und Einrichtungen der Jugendhilfe. Diese Vorort-Besuche und Begegnungen wurden aufgezeichnet und zu einer Filmreportage verdichtet, die im Januar 2024 veröffentlicht wurde. Den entstandenen Kurzfilm können Sie sich unter folgenden Link anschauen. https://jugendhilfe-nachgefragt.de/film-3/

Des Weiteren wurden intensive Zwiegespräche zwischen Jugendhilfeempfänger*innen und von ihnen ausgewählten Gesprächspartner*innen ermöglicht, welche als Podcast aufgezeichnet wurden und ebenfalls seit Januar 2024 veröffentlich sind. Die drei Podcast- Folgen können Sie sich unter dem folgenden Link anhören.

Neben dem Kurzfilm und dem Podcast wurden Themenhefte erstellt, in denen unter anderen die Fragen und Forderungen der Teilnehmenden zusammengefasst wurden. Die einzelnen Themenhefte werden unter folgenden Link zum Download bereit gestellt.
https://jugendhilfe-nachgefragt.de/hefte-2/

Das Projekt mündete in eine Abschlussveranstaltung in Berlin (15.-16.01.2024), an der wir mit vier Rostocker Pflegekindern teilgenommen haben.

„Jugendhilfe nachgefragt war für mich ein Projekt, das mir sehr geholfen hat. Ich habe Dinge erfahren, die ich vorher nicht wusste und konnte meinen Horizont erweitern durch den Podcast und den Film. Die Abschlussveranstaltung war der Höhepunkt. Viele Leute aus vielen verschiedenen Gebieten kamen zusammen, um uns zuzuhören. Schade, dass dieses Projekt sich nun dem Ende neigt.“ (Steven, Rostocker Pflegekind und Teilnehmer)


Theaterpräsentation 14.03.2024

Es gibt eine Neuauflage des Theaterprojekts vom
Pflege-Familien-Zentrum „Das Kind im Blick“ in
Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Jürgen Mertag.

Theaterbegeisterte Kinder und Jugendliche haben wieder geprobt und möchten ihre Stücke auf die Bühne bringen. Die gemeinsamen Proben haben alle näher zusammengebracht und jeden einzelnen gestärkt. Denn, man erfährt beim Theater eine Menge über die anderen Menschen in der Gruppe, aber eben auch über sich selbst. Und man erlebt, wie die Summe vieler schöner Ideen zu etwas ganz Neuem führt, das keine und keiner der Mitwirkenden alleine geschafft hätte.

Entstanden sind nun zwei Stücke, die aufgeführt werden.

Im „Königreich Überall“, geschrieben von Jürgen Mertag, geht es um die Suche nach Nähe und Zeit füreinander.

Die Jugendlichen waren kreativ und
bringen ihre ganz eigene Version von Theater auf die Bühne.

Karten sind erhältlich unter 0381- 87736219.

Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns!


„Familien auf Zeit gesucht“ WIRO aktuell

Ein großes Dankeschön geht auch an das Magazin „WIRO aktuell“ für die Veröffentlichung dieses Artikels.

Neben Pflegeeltern suchen wir in Rostock nach Bereitschaftspflegeeltern. In diesem Artikel können Sie erfahren wie sich die Bereitschaftspflege von anderen Pflegeformen unterscheidet und welche Voraussetzungen mitgebracht werden sollten.

Weitere Informationen zum Thema Bereitschaftspflege finden sie auf unserer Webseite unter:


Aufruf „Pflegeeltern gesucht“ in der NNN

Wir suchen weiterhin nach Pflegefamilien und sind dankbar für jede möglich Unterstützung, die wir bekommen.

Wir danken der NNN für die Veröffentlichung des Artikels.

Unter dem folgenden Link können Sie den kompletten Artikel lesen.

https://www.nnn.de/lokales/rostock/artikel/pflegeeltern-gesucht-kleine-rostocker-hoffen-weiter-auf-hilfe-46336222

In Anbetracht der Relevanz und Dringlichkeit suchen wir nach Unterstützung, um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Pflegefamilien und Pflegekinder zu vertiefen. Gleichzeitig möchten wir durch die Veröffentlichung auf bestehende Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam machen und neue Pflegeeltern finden. Wenn Sie uns ebenfalls unterstützen möchten, dann kontaktieren Sie uns einfach.


Adventsfeier am 06.12.2023

Liebe Pflegefamilien,

ein herzliches Dankeschön für die zauberhafte Adventsfeier. Eure Anwesenheit und die fröhliche Stimmung haben den Tag zu etwas ganz Besonderen gemacht. Es ist schön zu sehen und zu wissen, dass wir gemeinsam eine liebevolle und unterstützende Umgebung für unsere Pflegekinder schaffen, in der sie wachsen und sich entfalten können.

Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Momente.

Mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Feiertage,

Ihr PFZ- Team.


Ein großes Dankeschön an die VR Bank Mecklenburg!

Im Namen aller Pflegekinder und im Namen des „Das Kind im Blick“- Pflege-Familien- Zentrums der Caritas möchten wir uns bei der VR Bank Mecklenburg für die tolle Spende bedanken. Vielen Dank, dass Sie unsere Arbeit so unterstützen.

„Mit diesem Geld ist es uns möglich, für alle Pflegekinder aus Rostock ein hervorragendes Hilfsmittel für die Biografiearbeit zur Verfügung zu stellen. Oft ist das bisherige Aufwachsen der Kinder geprägt von Abbrüchen. Das Sortieren und Aufarbeiten der Vergangenheit ist ein bedeutsamer Schritt, um sich annehmen zu können und sicher zu fühlen. Die schönen Erinnerungsbücher, die vom Kompetenzzentrum Pflegekinder in Berlin entwickelt wurden, können wir nun weiterreichen. Jedem einzelnen Pflegekind geben wir dadurch mit auf dem Weg, dass seine Geschichte, sein Lebensweg und seine Zukunft wichtig sind.“ (Grit Gaida)


15 Jahre Pflege-Familien-Zentrum

Am 1.September 2023 wird das Pflege-Familien-Zentrum 15 Jahre alt. In diesen 15 Jahren gab es viele bedeutsame Entwicklungen. Da lohnt es sich, gemeinsam zurück zu blicken und auf Gelungenes zu schauen. Daher feiern wir mit Familien und Kooperationspartner*innen. Im Mehrgenerationenhaus in Lütten Klein haben wir am Vormittag zu einer feierlichen Fachveranstaltung eingeladen. Am Nachmittag begrüßen wir vor allem die Kinder und ihre Familien zum Sommerfest auf der großen Wiese des Hauses. Wir freuen uns auf alle, die den Tag mit uns verbringen.


Theaterwochenende in Graal-Müritz vom 12.-14.5.2023

Für 22 theaterbegeisterten Kinder, Jugendliche, Pflegeeltern und Mitarbeiter*innen des PFZ fand ein Probewochenende in Graal-Müritz statt. Durch die Proben führte uns Jürgen Mertag, Theaterpädagoge in der GGP. Derzeit proben wir in zwei Gruppen –  ein Jugendstück und ein Stück für Kinder im Alter von 7-12. Beide wollen wir noch in diesem Jahr in der Bühne 602 präsentieren.

An dem Wochenende gab es viele aufregende Unternehmungen: ein Lagerfeuer mit Gitarrenklängen und Gesang, wir haben Strandpyramiden gebaut und bei dem sonnigen Wetter natürlich auch ein Eis gegessen. Das erste Mal in diesem Jahr wurde die Ostsee mit nackten Füßen getestet. So ein Zusammenkommen ermöglicht den Kindern neue Erfahrungen. Gemeinsam bringen wir etwas voran. Getreu dem Motto, der Weg ist das Ziel, tragen alle zum Entstehen einer Theateraufführung bei. Mit allen Höhen und Tiefen, die dabei unweigerlich Raum haben. Dadurch kommen sich die Mitwirkenden näher, lernen voneinander und wachsen. Wir bedanken uns bei allen, die so ein Theaterwochenende möglich machen durch ihre Spenden und durch ihr tatkräftiges ehrenamtliches Engagement: bei PFAD MV e.V., bei der Fachstelle Kulturelle Bildung e.V. und bei unserem Kooperationspartner GGP-Gruppe.

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Wir gratulieren unserer Kollegin Silke Strahl zum 20jährigen Dienstjubiläum

Silkes Tätigkeit für die Caritas begann 2003 in einem anderen Arbeitsbereich, aber auch damals ging es schon um ähnliche (Herzens)Themen. Sie kam damals „nur“ als Schwangerschaftsvertretung in die Erziehungsberatungsstelle – und blieb. Ihre zugewandte, optimistische Einfühlsamkeit ging mit einem hohen Maß an Souveränität und Professionalität einher, was sie zu einer geschätzten Fachkraft und Kollegin machte und macht. Im Jahre 2011 endete ihr berufliches Pendeln zwischen den beiden Beratungsstellen: Sie kam zu uns ans PFZ und begründete dort den Bereich Verwandtenpflege. Seit nunmehr zwölf Jahren bereichert sie unser Team durch ihre Verlässlichkeit, ihre kluge Fachlichkeit und ihr kreatives Können. Sie setzt sich mit viel Herzenswärme für ihre Klienten ein, artikuliert, wo es nötig ist, unerschrocken, was sie fühlt und denkt. Für Rostocks Pflegekinderhilfe ist sie eine enorme Bereicherung – wir sind stolz, mit ihr arbeiten zu dürfen und gratulieren aufs Herzlichste zum „20.“!


Ein großes Dankeschön an die VR Bank Mecklenburg!

Unser neues Spielzimmer in den Räumen der Verwandtenpflege konnte dank einer großzügigen Spende der VR Bank Mecklenburg zauberhaft gestaltet werden und bietet nun einen warmen und gemütlichen Rahmen für die dort stattfindenden Familienbegegnungen. Cornelia Mai von der VR Bank Mecklenburg, Caritas-Regionalleiter Andreas Meindl und das Team des Pflege-Familien-Zentrums der Caritas freuen sich sehr über die Fertigstellung des schönen Wandbildes und das gemütliche Mobiliar.


Das war unser Fachtag zum Thema FASD-Pädagogik im November 2022

Unser diesjähriger Fachtag fand am 17.11.2022 statt und widmete sich dem Thema „FASD-Pädagogik anders denken“. Die mehr als 50 Teilnehmer – interessierte Pflegeeltern, Fachkräfte und Kooperationspartner*innen – brachten viele Fragen mit und fanden sicher, jede und jeder für sich, aber auch gemeinsam, eine ganze Reihe von Antworten. Die beiden FASD-Expert*innen Ralf Neier und Conny Kirsten gaben kompetent Auskunft und konnten dabei auch über eigene Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen sprechen, die von dieser Erkrankung betroffen sind. Es gelang Ihnen gut, begleitenden Angehörigen und Fachkräften Hilfe an die Hand zu geben. Ralf Neier veranschaulichte sehr humorvoll, was im Gehirn eines von FASD betroffenen Kindes vor sich geht – der Ausspruch „Kennst du Einen, kennst du Einen!“ als Metapher für die spezielle Merkfähigkeit von FASD-Kindern bleibt wohl allen Teilnehmenden im Gedächtnis. Organisiert wurde der Tag von der Rostocker Selbsthilfegruppe FASD(t) Perfekt. Ihnen und dem SBZ Dierkow als Veranstaltungsort gebührt unser großer Dank!


Neues aus dem Aktion-Mensch-Projekt „Jugendhilfe nachgefragt!“

Am 9.11.2022 gab es ein weiteres Treffen mit Rostocker Jugendlichen, deren Betreuung durch die Jugendhilfe in absehbarer Zeit zuende geht. Angereist waren dieses Mal unsere Berliner Projektkolleg*innen Katrin Behrens und Fiona Grassmann. In drei Stunden des intensiven Austauschs zwischen ihnen und den vier anwesenden Jugendlichen ging es darum, Fragen zu erarbeiten, die Menschen ihres Alters an unser Jugendhilfesystem haben. Darüber möchten wir als Projektpartner herausfinden, wo Wissenslücken und Unklarheiten liegen – um darüber die Kommunikation und Kooperation auf Seiten der Fachleute zu verbessern. Den Jugendlichen wurden verschiedene Methoden vorgestellt, die beim Erstellen von Reportagen und Podcasts angewandt werden. Als Expert*innen in eigener Sache waren sie engagiert dabei, trotz des späteren Nachmittags, nach einem Tag mit Schulstunden und Hausaufgabenstress. Nach dem Warum gefragt, erklärte einer der Teilnehmenden: „Ist ja ein interessantes Projekt. Da komme ich gerne. Mediale Gestaltung ist generell was Tolles.“ Einmal mehr wurde dabei deutlich, wie viel Gewinn dieser Austausch auch für uns als Fachleute bietet. Und so freuen wir uns auf die kommenden Begegnungen mit den Jugendlichen aus Rostock und aus den Partnerstädten – mal live und mal per Videokonferenz.


Chancen nutzen. Mitmachen. Jetzt! – Das PFZ wirkt in einem neuen Projekt mit, das Pflegekindern spannende Blicke hinter die Kulissen der Jugendhilfe erlaubt

Wenn Pflegekinder das Gefühl bekommen, dass über ihren Kopf hinweg entschieden wird, dann stimmt etwas nicht. Deshalb gibt es ein Gesetz, das Partizipation, also Beteiligung vorsieht. Um diese Beteiligung gut im Alltag der Pflegekinder und der für sie verantwortlichen Fachkräfte zu verankern, wirkt das Pflege-Familien-Zentrum der Caritas im Norden (PFZ) seit dem Frühjahr 2022 am AktionMensch-Projekt „Jugendhilfe nachgefragt!“ mit. Hier geht es darum, mit Pflegekindern von heute die Weichen für ein gutes Morgen zu stellen.

Das Projekt, an dem das PFZ nun über drei Jahre hinweg mit Partnern aus Bremen, Berlin und Kassel arbeiten wird, richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren, die in Pflegefamilien leben. Diese sind eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Jugendhilfe zu werfen. In Gesprächen mit Fachkräften und anderen Akteuren der Pflegekinderhilfe bietet sich dann die Chance, besser zu verstehen, wie Entscheidungen zustande kamen, die ihr bisheriges Leben geprägt haben. Gleichzeitig soll das Projekt keine Einbahnstraße sein: Es geht darum, das Verständnis beider Seiten füreinander zu erhöhen und darüber Verbesserungen zu erreichen. Denn nur so können aktive Beteiligung und eine gemeinsame und effektive Hilfeplanung gelingen. Damit keine Erkenntnisse verlorengehen und auch anderen Pflegekindern und Careleavern weiterhelfen können, werden Teile der Gespräche und Erkundungen zum Nachhören aufgezeichnet. Eine Reportage und fünf Podcast-Folgen sollen im Projekt entstehen.

Ab August 2022 wird es in Rostock – wie auch an den anderen Partnerorten – nun ganz konkret: Interessierte Kinder und Jugendliche können sich per Email unter pflege-familien-zentrum@caritas-im-norden.de melden. „Ich kann eine Mitarbeit an dem Projekt nur empfehlen“, sagt die Leiterin des PFZ, Grit Gaida: „Hier bietet sich  eine tolle Gelegenheit, mehr über sich selbst zu erfahren, aber auch andere junge Leute mit ähnlichen Fragen zu treffen. Das kann Mut machen und verbinden.“ Sie hat dafür gesorgt, dass das PFZ Partner in diesem Projekt wird, weil sie sich viel Gutes davon erhofft: „Wir Fachkräfte werden gut zuhören, wenn Kinder und Jugendliche ihre Meinung sagen.“ Ein erstes überregionales Austauschtreffen hat bereits stattgefunden. Weitere werden folgen – damit die neuen Erkenntnisse an den einzelnen Orten dann allen Projektpartnern zugutekommen. Auch diese möchten nämlich in diesem spannenden Austausch viel voneinander lernen.


Ein Rückblick auf zwei Jahre Theaterprojekt

Als die von PFZ und ggf gemeinsam realisierte Theatergruppe für Pflegekinder im Mai ihr erstes Stück aufführend konnte, haben wir auch einen Blick zurück auf die gemeinsamen zwei Jahre geworfen:


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Wir sind Preisträger des inklusiven DIALOGE-Festivals 2022!

Unser Theaterprojekt für Pflegekinder und ihre Familien, mit dem wir seit September 2020 über alle Pandemiehürden hinweg geprobt, gespielt und uns selbst ein ganzes Stück besser kennengelernt haben, wurde am 18.6.2022 bei einem feierlichen Festakt im Circus Fantasia mit dem Sympathiepreis des inklusiven Theaterfestivals DIALOGE ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro hilft uns sehr bei der Weiterführung des Projektes. Wir freuen uns sehr und danken dem DIALOGE-Festival ganz herzlich!


Premiere unseres PFZ-Theaterstücks am 20.5.2022 um 17 Uhr in der BÜHNE 602

Am Freitag, dem 20.5.2022, ist es soweit: nach fast zwei Jahren gemeinsamen Spielens, Probens und Probierens hat das von unserer Theatergruppe selbst entwickelte Stück „Wer bist Du, wo kommst Du denn her?“ Premiere. Erleben Sie gemeinsam mit uns eine Geschichte von Dinos, Seeräuberbräuten und Prinzessinnen. Karten gibt es zum Preis von 6 Euro über pflege-familien-zentrum@caritas-im-norden.de


Wie spreche ich mit meinen Kindern über den Krieg in der Ukraine? – Einige Empfehlungen für Eltern

Seit Ende Februar herrscht in der Ukraine Krieg. Wir alle sind bestürzt und suchen nach Worten, um das
Unbegreifliche zu fassen. Das geht schon uns Erwachsenen so – wie schwer fällt es uns da erst, mit
Kindern über die Ereignisse zu sprechen. Gleichzeitig ist es ungeheuer wichtig, denn auch unsere Kinder
nehmen die veränderte Welt wahr und empfinden sie als bedrohlich, oft sogar als sehr beängstigend.
Wir haben einige Hinweise für Sie zusammengestellt, die Ihnen möglicherweise
dabei helfen, mit ihren Kindern in einen Austausch zu kommen – und dort dann die richtigen Worte zu
finden. Ergänzend dazu stehen wir Ihnen natürlich für einen Austausch auch über dieses Thema zur
Verfügung.


Unser Theaterprojekt von und mit Pflegekindern ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet

Unser seit 2020 wöchentlich stattfindender Theaterkurs hat nun die Aufführung des von allen Teilnehmern gemeinsam entwickelten Stückes fest im Blick: im Mai 2022 präsentieren sie nicht nur ihre Geschichte rund um Seeräuberbräute, Drachen und Schurken, sondern auch einen eigenen Rap-Song. Der klang am vergangenen Dienstag bei der Probe schon richtig toll – Gänsehautgefühl bei allen Kindern und Eltern!


Pflegekinder mit FASD – der „Strohhalm“ berichtet

In der Novemberausgabe der Rostocker Straßenzeitung „Strohhalm“ erschien ein sehr lesenswertes Interview mit einer Pflegemutter, die davon erzählt, welche besonderen Herausforderungen das Zusammenleben mit einem Kind mit sich bringt, das an FASD leidet. Wer „nachlesen“ mag, findet den Beitrag hier…


Unser Theaterwochenende in Salem

Vom 19. bis 21. November fuhren die Mitglieder unserer PFZ-Theatergruppe nach Salem, um dort gemeinsam zu proben, Choreografien auszuprobieren, Kulissen zu basteln – und einfach auch eine schöne Zeit zu verbringen. Nach der Anreise am Freitagnachmittag gab es zunächst eine Führung über Haus und Gelände und dann eine erste Probe, in der wir miteinander experimentierten und tanzten. Der nächste Tag begann mit einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück. Der Vormittag verging mit Proben zu unserem Stück und einer sehr lustigen Kostümanprobe. Am Nachmittag übten wir unsere Choreografie und bastelten Theaterkulissen. Hierzu gehörten auch Schilder mit Botschaften, in denen es um Umweltschutz ging. Die Kinder waren mit tollen eigenen Texten dabei und es wurde deutlich, wie sehr sie dieses Thema berührt. Der lange Theatertag endete mit Fußball und einem Beisammensein beim Abendessen und am Lagerfeuer mit bunten Lichterketten: Zeit zum Schwatzen und Ideenspinnen, über das Thema Theater und allerlei Sonstiges. Am Sonntag hatten wir noch einen gemeinsamen Probenvormittag, ehe sich mittags alle wieder auf den Heimweg begaben. „Wir fahren mit viel Motivation nach Hause“, schrieb uns eine Pflegemutter: „Und auch mit Deko, Kostümideen und einer tollen Choreografie.“ Alle waren sich einig: ein rundum gelungenes Wochenende, von dem alle noch lange zehren werden.

Das Theaterwochenende wurde unterstützt von der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches in Mecklenburg-Vorpommern.


Das PFZ-Theaterprojekt – eine Einladung zum Mitmachen

Unser Theaterprojekt läuft nun fast ein Jahr – und ist, trotz aller Corona-Widrigkeiten, ein wunderbares gemeinsames Erlebnis und immer aufs Neue auch ein großer Spaß. Hier ein kleiner Eindruck von unserem gemeinsamen Tun. Und für all jene, die das Filmchen neugierig macht: Fühlt Euch herzlich eingeladen, im kommenden Schuljahr mit dabei zu sein – einfach eine Email an info@muech.de oder pflege-familien-zentrum@caritas-im-norden.de


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PS: Ganz herzlichen Dank an Stefanie Maack für die Erstellung des Films!


PFZ-Filmtipp: „Mama Held“

Die Geschichte einer Frau, die einen Alltag zwischen politischem Einsatz für beeinträchtigte Pflegekinder und deren täglicher liebevoller Betreuung meistert – eine Geschichte, die aber auch sehr viel darüber erzählt, was Pflegeelternsein auch im allgemeinen bedeutet:

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-mama-held-100.html


PFZ-Lesetipp: „SCHWIERIGER START INS LEBEN“

Ende vergangenen Jahres erschien in der Zeitschrift „Stern“ ein Bericht, der anhand von Beispielen das Lebensgefühl und die Situation von inzwischen 81.000 Pflegekindern in Deutschland genauer beleuchtet und der Frage nachgeht, wie sich der Wechsel in eine Pflegefamilie und das Leben dort anfühlen könnten. 81.000 ist eine gewaltige Zahl, die unser aller Aufmerksamkeit verlangt. „So viele wie nie zuvor“, betont der Text selbst und macht deutlich, dass es keine einfachen und pauschalen Lösungen geben kann, wenn es wirklich um das gehen soll, was wir als Pflege-Familien-Zentrum mit „Das Kind im Blick“ meinen: „81.000 Mal die Frage: Warum? 81.000 Antworten.“  

Unsere Leseempfehlung für Sie: https://www.stern.de/stiftung/pflegekinder-in-deutschland–eine-reportage-und-suchen-nach-antworten-9541230.html


Unser PFZ-Lesejahr startet mit einem großen Dank an die Rostocker VR-Bank

Im Januar 2021 sind wir begeistert und neugierig in das PFZ-LESESJAHR gestartet. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei der Rostocker VR-Bank für die Ermöglichung dieses wunderbaren Projekts.
 
„Geborgenheit und Unterstützung, dass wünschen wir allen Kindern. Einen geschützten Ort innerhalb einer Familie zu haben, spielt dafür eine wichtige Rolle. Das Familie aber längst nicht mehr allein dem klassischen Rollenbild entspricht, ist uns bereits aus dem Alltag vertraut. Etwas ganz Besonderes ist es aber, wenn die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Pflegeeltern und einem Helfernetzwerk dies für Kinder ermöglicht. Wir sind stolz darauf, durch unsere gemeinsamen Projekte nun schon seit einigen Jahren ein kleines Stück dazuzugehören. Von Herzen freuen wir uns in diesen Jahr über die Verwirklichung des Bücherprojektes und wünschen (allen) beim Lesen eine wunderschöne, phantasiereiche gemeinsame Zeit – ganz ohne Zeitdruck, Handy und Computer.“  Axel Neubert, Vorstandsmitglied der Rostocker VR-Bank


PFZ-Interview im „Strohhalm“

In der August-Ausgabe der Rostocker Straßenzeitung „Strohhalm“ erschien ein sehr berührendes Interview, das deutlich macht, dass Pflegefamilien eine gute Betreuungsoption für unbegleitete, minderjährige Geflüchtete sein können. Herzlichen Dank an Familie H. für Ihr Engagement und die Bereitschaft, mit uns darüber zu sprechen!


Buchprojekt „Familie schaffen wir nur gemeinsam“

Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Pflege-Familien-Zentrums wurde der Versuch unternommen, mit einem Buch die Details und Themen einer Pflegeelternschaft der Öffentlichkeit näher zu bringen. In redaktionell überarbeiteten Interviews geben Eltern und Pflegeeltern Auskunft über ihre anfänglichen Erwartungen, Ihre Motivation und Probleme, aber auch über die Zusammenarbeit mit den Ämtern und der fachlichen Begleitung des Prozesses. Herausgekommen sind 80 Seiten mit Geschichten, die erstaunen, beeindrucken und ermutigen.

Das Projekt wurde von Kristina Koebe initiiert; sie hat auch die Interviews mit Eltern und Pflegeeltern geführt. In Nachworten kommentieren Prof. Freigang (Fachhochschule Neubrandenburg), Henry Lehmann (Geschäftsführer GeBEG Rostock) und Grit Gaida das Buchprojekt, durch das noch einmal ganz neue Blickwinkel und Sichtweisen auf die Arbeit des Pflege-Familien-Zentrums entstanden sind.


Buchempfehlungen

„Jetzt bestimme ich“ von Juli Zeh und Dunja Schnabel

Ja, Juli Zeh schreibt auch Kinderbücher und nicht dicke Romane für Erwachsene. Dieses Kinderbuch spricht mit den hübschen Bildern aber eigentlich die ganze Familie an. Mit einem Augenblinzeln erforscht sie die Alltagssituationen in der Familie Wiefel. UNd dabei beschäftigt alle immer wieder die Frage, wie es gerecht zugehen kann, wenn doch jeder so seine ganz eigene Vorstellung hat, von dem was toll ist. Auch Rainer-Maria, der Kleinste in der Familie, würde am liebsten den ganzen Tag Salat essen. Wirklich – das ist ein lustiges Buch, bei dem nicht nur die Kinder ihre Freude haben, wenn sie miterleben, wie begeistert die Erwachsenen daraus vorlesen werden.


Stellungnahme zur bedauerlichen Vorkommnissen in Hamburg

Die derzeit öffentlich geführte Diskussion zu Pflegefamilien und Pflegekindern veranlasst uns, an dieser Stelle auf die besondere Situation des Pflegekinderwesens hier in Rostock hinzuweisen:

Wie in allen anderen Städten der Bundesrepublik Deutschland auch, trägt das Jugendamt die abschließende Verantwortung für die Kinder, deren Eltern aus verschiedensten Gründen nicht in der Lage sind, die Erziehungsverantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln. In Rostock hat das Amt für Jugend und Soziales die Aufgaben der Akquise und der Schulung neuer Pflegeelternbewerber, der Vermittlung von Pflegekindern und der Begleitung der Pflegeverhältnisse an den Kreisverband Rostock der Caritas Mecklenburg e.V. übergeben, der Träger des Dienstes „Das Kind im Blick“ Pflege-Familien-Zentrum ist.

In allen Bereichen ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Soziales erforderlich. Bei der Übernahme der benannten Aufgaben wurden Verfahren entwickelt, damit das Amt für Jugend und Soziales auch zukünftig seiner Letztverantwortung gerecht werden kann. Seit mehr als 3 Jahren gestalten die Caritas und das Amt für Jugend und Soziales in Rostock das Pflegekinderwesen gemeinsam neu. Inzwischen begleiten wir 120 Kinder in ihren Pflegefamilien. Aus unserer Erfahrung und aus den uns bekannten wissenschaftlichen Studien der letzten 20 Jahre wissen wir, dass Pflegefamilien für viele Kinder, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren Eltern leben können, gute Entwicklungs- und Zukunftschancen ermöglichen. Pflegeeltern sind überaus engagierte und begeisterungsfähige Menschen. Sie übernehmen Verantwortung für zunächst einmal fremde Kinder.

Die Suche nach geeigneten Pflegefamilien wird jedoch aufgrund veränderter gesellschaftlicher Bedingungen schwieriger. Auch die die derzeit laufende Diskussion aufgrund aktueller, negativer Ereignisse in anderen Städten und Regionen wirkt nicht gerade bestärkend im Sinne der Gewinnung neuer Pflegeeltern. Viel zu selten wird über die gelingenden Entwicklungsverläufe von Kindern berichtet, die mit zwei Familien groß werden. Aber genau das passiert. Genau das passiert auch hier in Rostock. Wir möchten mit unserer Öffentlichkeitsarbeit möglichst viele Menschen ansprechen und Mut machen, weitere Schritte zu gehen, Pflegefamilien kennenzulernen und in gemeinsamen Gesprächen mehr zu erfahren über diese bereichernde Aufgabe, für ein Pflegekind da zu sein. Bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe beraten und unterstützen wir alle (potentiellen) Pflegefamilien und stehen allen Interessierten gern für weitere Informationen zur Verfügung.


News-Blog: Aktuelles und Wissenswertes aus dem PFZ

Auf dieser Seite informieren wir Sie fortlaufend über unsere Arbeit, aktuelle Angebote und neueste Entwicklungen rund um das Thema Pflegekinder.